Einsatz am 10.09.2021

Am Freitag um 21.15 Uhr wurden alle Ortswehren der Samtgemeinde Scharnebeck aufgrund des Starkregens in die Feuerwehrhäuser alarmiert um für die Örtliche Einsatzleitung abrufbar zu sein.

Da in Adendorf über 150 Einsätze abgearbeitet werden mussten, wurde die Feuerwehr Lüdersburg dorthin entsandt.

Hier wurden mit der Tragkraftspritze (TS) zunächst der Pool und anschließend der Keller des Castanea Resort Hotels bis in die frühen Morgenstunden leergepumpt.

Hilfsgüter für die Hochwassergebiete

Auch von der Feuerwehr Lüdersburg haben 2 Kameraden tatkräftig unterstützt:

Am Freitag, dem 30.07.2021 um 8.00 Uhr galt es für ca. 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Lüneburg „Zum Abmarsch Fertig“. Mit rund 20 Fahrzeugen fuhren die Helfer Richtung Hamburg Airport.

Dort waren im nicht genutzten Terminal „Tango“ Berge von unsortierten Spenden aus dem gesamten norddeutschen Raum für die Opfer der Flutkatastrophe gestapelt. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft die die Sammelaktion unter dem Motto „Retter für Retter“ initiiert hatte, wurde von der Resonanz überwältigt. Deshalb wurde die Kreisfeuerwehr Lüneburg und die Hamburger Feuerwehr um Unterstützung bei Sortierung, Sichtung und Verpackung der Hilfsgüter gebeten. Das Motto wurde ins Leben gerufen, um die Helfer in den Krisengebieten zu entlasten und die überall gesammelten Spenden bereits vor der Lieferung ins Krisengebiet zu sortieren, damit die Helfer im Krisengebiet sich anderen Aufgaben widmen können und die sortierten Hilfsgüter gezielt verteilt werden können.

Die Ladung von acht Sattelzügen mussten ausgepackt und nach verschiedenen Kategorien sortiert werden. Es galt alles zu trennen, nach zum Beispiel Damen-, Herren-, Mädchen- und Jungenkleidung. Auch andere Hilfsgüter waren dabei, von Tiernahrung über Haushaltsartikel bis zu Rollatoren und Kinderwagen.

Möglich wurde die Unterstützung der freiwilligen Teilnahme der Feuerwehrkräfte durch die Freigabe der Verantwortlichen in den Gemeinden und Städten, die die Nutzung der Feuerwehrfahrzeuge ermöglichten.

Die Organisation vor Ort wurde von Sonja Hunsicker, Robert Pohl und Andrè Gonschorreck von der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft übernommen. Sie sorgten für die Logistik und die Verteilung der Aufgaben und erklärten das Hygienekonzept, so erhielt jeder Helfer einen Stempel, um zu erkennen, wer sich per LUCA-App registriert oder sich im Kontaktformular eingetragen hat. Für die freiwilligen Helfer aus der Kreisfeuerwehr Lüneburg war der stellvertretende Kreisbrandmeister Stephan Dick zuständig, er teilte die verschiedenen Abschnitte auf und erklärte den Helfern ihre Aufgaben.

Neben den bereits entladenen Sattelzügen mussten noch vier weitere entleert werden. Dennoch gelang es den freiwilligen Helfern der Feuerwehr Hamburg und des Landkreises Lüneburg nicht, die gesamten Hilfsgüter zu sortieren. Der ursprünglich bis 14.00 Uhr geplante Hilfsdienst wurde zwar bis 16.00 Uhr verlängert, aber auch dieses reichte nicht aus, um die gesamten Hilfsgüter zu sortieren. So war das neue Ziel bis 16.00 Uhr alle Sattelzüge zu entladen und die Spenden in den Terminal zu transportieren. Dieses Ziel wurde erreicht, alle LKW’s waren leer und zum Teil wieder mit den sortierten, verpackten und auf Paletten gestapelten Kartons beladen.

Robert Pohl bedankte sich bei allen Helfern für die Unterstützung und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

Foto 1: Ein Gruß an die Hochwasseropfer war auch dabei

Foto 2: Sortierung der Hilfsgüter

Foto 3: Verladen der sortierten Kartons

Text und Bilder: Andreas Bahr // Kreispressewart Kreisfeuerwehr Landkreis Lüneburg

Einsatz am 24.01.2021

Am Sonntagabend wurde der 4. Zug der Samtgemeindefeuerwehr Scharnebeck zu einem PKW Brand nach Lüdersburg gerufen. 

In der „Kirchtwiete“ kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer starken Rauchentwicklung aus einem BMW Cabriolet. 

Die ersteintreffende Feuerwehr aus Lüdersburg kontrollierte den PKW unter Atemschutz.

Vermutlich aufgrund eines Kabelbrandes kam es zu der Rauchentwicklung.

Die Elektrik des PKW wurde stromlos gemacht. 

Der Einsatz war für die Feuerwehren Lüdersburg, Jürgenstorf und Echem nach rund 45 Minuten beendet.

Text: Felix Botenwerfer // Feuerwehr-Pressewart Samtgemeinde Scharnebeck

Einsatz am 27.12.2020

Am Sonntagabend kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehren aus Jürgenstorf, Lüdersburg, Echem und Scharnebeck zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in die Bäckerstraße nach Jürgenstorf alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Eine Mercedes E-Klasse kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Straßenbaum. Der Baum schlug mit voller Kraft in die Fahrerseite des PKW, sodass der Fahrgastraum der Fahrerin völlig zerstört wurde. Die 59-jährige Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Nach 1,5 Stunden gelang es den Einsatzkräften schließlich die schwerverletzte Fahrerin aus dem zerstörten Fahrzeug zu befreien. Es kam schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz.

Die Fahrerin wurde während der Rettung notärztlich versorgt und kam ins nächstegelgene Krankenhaus.

Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Die Feuerwehr reinigte im Anschluss die Fahrbahn und konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Der Unfallhergang ist derzeit unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Einsatz war nach 2,5 Stunden beendet.

Text und Bilder: Felix Botenwerfer // Feuerwehr-Pressewart Samtgemeinde Scharnebeck

Einsatz am 29.06.2020

Am Montag um 11.41 Uhr wurde die Feuerwehr Lüdersburg zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert.

Vor Ort brannte ein Komposthaufen in unmittelbarer Nähe zu einem Gebüsch und einem Gebäude.

Durch den schnellen Einsatz mit einem C-Rohr konnte der Brand zügig gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden. Nach einer knappen halben Stunde war der Einsatz beendet.

Einsatz am 13.04.2020

Verkehrsunfall auf der K2 in Lüdersburg

In Höhe des Golfplatzes befuhr ein Landwirt mit seinem Teleskoplader die Fahrbahn in Richtung Bockelkathen. Aus bislang ungeklärter Ursache löste sich die Gabel aus der Halterung und prallte auf die Straße. Der Landwirt konnte dem Hindernis daraufhin nicht mehr ausweichen und überfuhr zwangsläufig das Anbaugerät.

Die Gabel „bockte“ den Teleskoplader daraufhin auf und beschädigte den Hydrauliköltank, sodass mehrere Liter Öl auf die Fahrbahn liefen.

Die alarmierte Feuerwehr aus Lüdersburg verhinderte sofort das Eindringen von Hydrauliköl in den Gulli. Im weiteren Verlauf wurde eine Spezialfirma beauftragt um die Straße zu reinigen. Die Feuerwehr sperrte für den gesamten Einsatz die Ortsdurchfahrt. 

Für die 16 Einsatzkräfte war der Einsatz nach 2,5 Stunden beendet.

Text und Bilder: Felix Botenwerfer // Feuerwehr-Pressewart Samtgemeinde Scharnebeck